Otto-Groote-Ensemble

Am 7. Februar im Rittersaal: Lieder, gewoben aus dem blauen Licht des Nordens

Am Anfang waren es unterschiedliche Deutschfolkbands, mit denen Otto Groote als Sänger und Gitarrist unterwegs war. Zwischenzeitlich arbeitete er auch als Autodidakt in seiner Bildhauerwerkstatt. Schließlich schrieb er vor ziemlich genau 20 Jahren ohne große Erwartungen seinen ersten eigenen Song. Es war ein Folk-Song, aber Groote verfasste dazu keinen englischen Text, sondern einen in seiner Muttersprache: Plattdeutsch. Der Song kam gut an. Weitere Lieder folgten, und bald darauf erschien die erste CD In't blaue Lücht van d' Nörden. Ein Achtungserfolg, dem bald das Meisterwerk De Tied steiht still folgte

2007 tat sich der Liedermacher mit zwei weiteren Musikern zusammen: mit dem Bassisten Ralf Strotmann und mit Matthias Malcher, ebenfalls Gitarrist und Banjospieler. Seither entwickeln sie ihre Lieder gemeinsam. Das Otto-Groote-Ensemble sang in den ersten Jahren ausschließlich auf Platt, was es vor allem im Norden und in den benachbarten Niederlanden populär machte. Seit einigen Jahren jedoch erweitert das Trio sein Repertoire um Lieder in hochdeutscher Sprache, bleibt aber fester Bestandteil der niederdeutschen Musikszene. Es gibt Livekonzerte und tritt im Radio und Fernsehen auf. Oft sind die drei Musiker auf Spiekeroog zu Gast. Zuletzt spielten sie beim Folkfestival »Zwischen den Jahren« im Gulfhof Ihnen in Engerhafe.

Ihre textlich anspruchsvollen, poetischen Lieder tragen sie akustisch vor – »unplugged«, wie es besser nicht sein kann. Mit wenigen Instrumenten erzeugen sie eine atemberaubende Vielfalt und Dichte sowie faszinierende Klänge. Der dreistimmige Gesang des Ensembles gibt den Songs eine ebenso markante wie zarte, zerbrechliche Note.

Unlängst erschien mit Streuner und Träumer endlich wieder ein Studioalbum des Ensembles – und gleich als Doppel-CD. Die Texte, diesmal ausschließlich in Hochdeutsch, erreichen ein größeres Publikum, ohne die unverwechselbare Handschrift zu verlieren. Musikalisch bleibt das Trio seiner Linie treu: filigraner, authentischer Folk mit Singer-Songwriter-Elementen, nie überladen, immer transparent.

 

»Ich mag besonders die einfachen, ›ehrlichen‹ Lieder. Die einen mit einem klaren Bild und einer einfachen Melodie berühren. Die plattdeutsche Sprache war – und ist – für diese Art von Liedern ein sehr geeignetes Mittel.« (Otto Groote)

»Otto Grootes Lieder sind zu Tränen rührend schön.« (Folkworld)

»Die vor Gelassenheit, Schönheit und Beobachtungsgabe strotzenden Lieder verstellen und beschönigen das Leben nicht, ringen ihm aber eine unfassbare Poesie ab.« (Neue Osnabrücker Zeitung

 

Hörproben gefällig? Die gibt es hier: www.otto-groote.net/videos. Und auf YouTube.

 

Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es im SKN-Kundenzentrum, Neuer Weg 33 in Norden, Tel. 04931 – 925 170. Oder Sie reservieren sie bei Klaus Gabbert (klausgabbert@posteo.de, 04933 – 99 26 076) bzw. bei Mario Kortner (kortnerkatzen@gmx.de, 0151 – 51 52 56 54). Der Eintritt kostet 20,00 Euro.

 

Die Dornumer Kulturtage 2025 werden gefördert von der Ostfriesischen Landschaft Aurich, der Raiffeisen-Volksbank Fresena eG Norden und der Gemeinde Dornum.